Aktuelle Informationen


 


+++03.03.2020, 19:20 Uhr+++
„Ich liebe in Hanau“ vorsorglich verschoben Neuer Termin für Benefiz-Veranstaltung im Staatspark Wilhelmsbad am 17. Mai
 
Gemeinsam haben sich die Stadt Hanau und die Veranstalter darauf verständigt, das Konzert "Ich liebe in Hanau" zu verschieben. Ursprünglich für das kommende Wochenende geplant, hat man für die Veranstaltung, die ein deutliche Zeichen des Gedenkens der Opfer des rassistisch motivierten Anschlages vom 19. Februar setzen will, bereits einen neuen Termin gefunden. Jetzt soll das Konzert am Sonntag, 17. Mai, stattfinden.  "Wir haben den Termin aufgrund der aktuellen Corona-Situation vorsorglich verschoben", sagte Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau zu der Verschiebung.
Zur Pressemitteilung
 


+++03.03.2020, 13.45 Uhr+++
Der Hessische Rundfunk hat den Beginn der Live-Übertragung am Mittwoch, 4. März, vorgezogen und wird jetzt ab 17.15 Uhr senden.
 


+++03.03.2020, 08.45 Uhr+++
Kaminsky und Morlock würdigen Engagement von Imam Mustafa Macit Bozkurt und Einsatz städtischer Beschäftigter für Trauernde  
 
„Mit würdevollem Trauern hat die Stadt Hanau den Terroropfern ein Denkmal in unser aller Herzen gesetzt.“ Damit meint Oberbürgermeister Claus Kaminsky das öffentliche Totengedenken vor dem Rathaus und die Bestattungen auf dem Hauptfriedhof – beide „im Respekt vor den Toten und ihren Angehörigen“. Imam Mustafa Macit Bozkurt vom Islamischen Verein Hanau habe auf dem Marktplatz zu Frieden und Besonnenheit aufgerufen und damit den Zusammenhalt gefördert. Städtische Beschäftigte hätten „bis an die Grenze ihrer Kraft“ über mehrere Tage nacheinander dazu beigetragen, dass die Stadt alles in ihrer Macht Stehende für ein „angemessenes Abschiednehmen“ getan habe, so der OB. Ihnen allen gebühre der Dank im Namen der Bürgerschaft.
Zur Pressemitteilung            


+++02.03.2020, 20.10 Uhr+++
Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen durch zentrale Trauerfeier
Die zentrale Trauerfeier der Stadt Hanau und des Landes Hessen für die Opfer des Terroranschlags vom 19. Februar führt am Mittwoch, 4. März, etwa ab 16 Uhr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auf Autofahrten in die Innenstadt sollte deswegen verzichtet werden. Busse fahren Freiheits- und Marktplatz bis etwa 21 Uhr nicht an.

Zur Pressemitteilung
 


+++02.03.2020, 14.15 Uhr+++
Alle Fragen rund um die Zentrale Trauerfeier finden Sie in dem neu eingerichteten Bereich: FAQ
Hier haben wir für Sie alle, uns derzeit zur Verfügung stehenden Antworten, zusammen gestellt.


Stadt Hanau -Stab +++01.03.2020, 17.30 Uhr+++
Für den Stab gelten keine Bürozeiten
Kurze Wege dank abteilungs- und behördenübergreifender Zusammenarbeit
 
Mit der klaren Vorgabe, dass vor allem die Angehörigen der Opfer und Verletzten mit ihren Sorgen und Bedürfnissen im Fokus allen Handelns stehen, hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky als erste Reaktion auf das schreckliche Attentat am 19. Februar einen Mitarbeiterstab zusammengerufen, der durch seine abteilungs- und behördenübergreifende Zusammensetzung für kurze Wege sorgt und unbürokratisches Handeln erlaubt.
Zur Pressemitteilung
 


+++29.02.2020, 16.30 Uhr+++
Banner, Plakate und große Aufkleber – die Hanauer Stadtgesellschaft zeigt vielfach sichtbare Solidarität

Kerzenlicht als Symbol und „Hanau steht zusammen!“ als Botschaft – auf Bannern, Plakaten und großen Aufklebern zeigt eine Stadt, dass sie um neun Terroropfer trauert und zugleich ihre weltoffene, den Menschrechten verpflichteten Tradition mit allen Kräften verteidigt.  Vielfach sind diese Aussagen im Stadtbild sichtbar: groß auf Fahnen am Rathaus und der Fassade des Forums Hanau, auf Informationsständern in den Straßen sowie am Chassis von Bussen der Hanauer Straßenbahn (HSB). Oberbürgermeister Claus Kaminsky dankt den Initiatoren für „diese großartigen Zeichen der Solidarität“.
Zur Pressemitteilung


+++28.02.2020, 15.45 Uhr+++
 
Auf ihre offenen Gesprächsangebote haben sechs städtische Jugendeinrichtungen und die Lernwerkstatt des Kulturforums hingewiesen. Unter Überschrift „Offene Türen, offene Herzen, offene Ohren“ besteht hier die Möglichkeit, über den Anschlag des 19. Februar 2020 zu sprechen.
Zur Pressemitteilung


+++28.02.2020, 14.15 Uhr+++
Acht ehrenamtliche Mitglieder des Ausländerbeirates unterstützen in der Opferbetreuung

„Helden der Herzen" ist nur einer der vielen emotionsgeladenen Titel, mit denen Selma Yilmaz-Ilkhan, Orhan Kocak, Ferdi Ilkhan, Robert Erkan, Mustafa Kaynak, Emrah Mehdioglu, Derya Sönmez und Ajdin Talic bedacht werden, nachdem sie in den letzten Tagen den Angehörigen der Opfer und Verletzten des Anschlags zu nahezu jeder Tages- und Nachtzeit zur Seite gestanden haben. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Ausländerbeirats leisten Hilfe, wo immer es geht, und versuchen, den Angehörigen der Opfer den schweren Alltag in den Tagen nach dem Anschlag zu erleichtern.
Zur Pressemitteilung


+++28.02.2020, 12.15 Uhr+++
Erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt heute!
Heute, am Freitag, 28. Februar, finden ab 15 Uhr nachtmittags auf dem Hanauer Marktplatz Trauergebete für zwei der Opfer des Terroranschlags vom 19. Februar statt. Anschließend läuft die Trauergemeinde in einem Trauerzug zum Hauptfriedhof, auf dem die Bestattungen stattfinden. Es ist mit großem Verkehrsaufkommen und erheblichen Verkehrsbehinderungen – auch beim Busverkehr zu rechnen!
 
Wegen des Trauergebets am Marktplatz fährt die Hanauer Straßenbahn (HSB)  heute die Haltestellen Heumarkt, Marktplatz und Leimenstraße von den Linien 1, 2, 5, 6, 10 und 12 von ca. 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr nicht an. Am Westbahnhof halten die Linien 5, 10 und 12 an den Bussteigen C und E. Die Linien werden über den südlichen Innenstadtring (Linie 5) und nördlichen Innenstadtring (über Freiheitsplatz) umgeleitet

Ab 15:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr sind während des Trauerzugs von der Nürnberger Straße über Kurt-Blaum-Platz, Willy-Brandt-Straße und Ehrensäule, sowie Birkenhainer Straße zum Hauptfriedhof einzelne Straßenabschnitte gesperrt. Bei den Linien 1, 2, 5, 7, MKK-51, -52, -53, 566, X64 und X93 sind Verspätungen und Einschränkungen zu erwarten. Nach der Bestattung finden private Trauerfeiern in der Turnhalle der Wilhelm-Geibel-Schule in Kesselstadt und der Heinrich-Heine-Schule in Kesselstadt/Weststadt für die Opfer statt. Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen ist auch hier zu rechnen. Es wird gebeten am Nachmittag diese Gebiete mit dem PKW nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.
 


+++28.02.2020, 10.30 Uhr+++
Für die zentrale Trauerfeier am Mittwoch, 4. März, hat die Stadt ein Gedenkplakat vorbereitet. Bürgerinnen und Bürger können sich das Plakat ausdrucken und zur Trauerfeier mitbringen, die live vom Congress Park auf dem Hanauer Freiheitsplatz und Marktplatz auf Großleinwänden übertragen wird. Das Plakat symbolisiert ein Zeichen des friedlichen Miteinanders in Hanau.   
Das Plakat steht in Druckqualität (5MB) und Download hier bereit: #hanaustehtzusammen


+++27.02.2020, 18:40 Uhr+++
Planungen für zentrale Trauerfeier in Hanau in vollem Gange
Mit einer großen zentralen Trauerfeier am Mittwoch, 4. März 2020, wollen die Stadt Hanau und das Land Hessen allen Opfern des Terroranschlags vom 19. Februar in Hanau gedenken. Die Trauerfeier findet um 18 Uhr im Congress Park Hanau am Schlossplatz statt und dauert rund 70 Minuten. Alle Menschen, die die Trauerfeier vor Ort mitverfolgen wollen, können dies auf Großleinwänden tun, die auf dem Freiheitsplatz und dem Marktplatz aufgestellt werden. Der Hessische Rundfunk überträgt zudem die gesamte Trauerfeier live, sodass sie auch im Fernsehen und online als Live-Stream mitverfolgt werden kann. Die Veranstaltung wird erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in der Innenstadt haben
Zur Pressemitteilung


 
 
 
                                                                                                                                                 
  +++27.02.2020, 17.30 Uhr+++
Der Hanau Marketing Verein (HMV) möchte ein Zeichen setzen und hat eine Plakat-Aktion organisiert. In den nächsten Tagen werden fast 100 Plakatständer im Hanauer Stadtgebiet mit dem Motiv „Wir sind alle gleich“ bestückt. Die Vereinsmitglieder, zu denen zahlreiche Hanauer Einzelhändler, Gastronomen und Servicedienstleister zählen, werden die Plakate zudem in ihren Schaufenstern aushängen.
 
„Wir leben schon seit vielen Jahren friedlich miteinander, Rassismus und rechte Hetze haben bei uns keinen Platz! Wir lassen uns von solchem Terror, und nichts anderes war dieser feige Anschlag am 19. Februar, nicht spalten! Wir stehen zusammen und wir halten zusammen. Wir möchten für das friedliche Miteinander und eine starke, bunte Stadtgesellschaft ein Zeichen setzen!“ !“ heißt es von Seiten des HMV.

 


+++27.02.2020, 14.20 Uhr+++
Unter der Rufnummer 06181/295-8030 ist ab sofort montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr die neu eingerichtete Koordinierungsstelle im Hanauer Rathaus zu erreichen, an die sich alle wenden können, die im Zusammenhang mit dem schrecklichen Attentat Hilfe benötigen.
Zur Pressemitteilung


+++27.02.2020, 11.00 Uhr+++
Am Freitag, 28. Februar, finden am Nachmittag in der Turnhalle der Wilhelm-Geibel-Schule in Kesselstadt und der Heinrich-Heine-Schule in Kesselstadt/Weststadt Trauerfeiern für zwei der Opfer statt.
Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen ist jedoch schon am Vormittag zu rechnen. An der Wilhelm-Geibel-Schule findet an diesem Tag daher Unterricht auf freiwilliger Basis statt. Die Eltern sind davon bereits über die „Ranzenpost“ informiert. Die Eltern entscheiden somit individuell ob ihr Kind am morgigen Freitag den Unterricht besucht. Fehlzeiten würden entsprechend entschuldigt. An der Heinrich-Heine-Schule findet regulär Unterricht statt.


+++26.02.2020, 14.05 Uhr+++
Polizei verlagert Stützpunkt von der August-Schärttner-Halle ab 27.02. in die alte Robinson-Schule (Wolfgang) und Hauptfeuerwache.
Zur Pressemitteilung


+++ 25.02.2020, 19.35 Uhr +++
Der gemeinsame Trauerakt des Landes Hessen und der Stadt Hanau im Gedenken an die Opfer  findet am Mittwoch, 4. März, um 18 Uhr in Hanau statt. Es ist geplant die Trauerfeierlichkeiten im Congress Park Hanau durchzuführen und darüber hinaus wegen der zu erwartenden hohen Teilnehmerzahl auf öffentliche Plätze zu übertragen.
Zur Pressemitteilung


+++25.02.2020, 14.10 Uhr+++
Oberbürgermeister Kaminsky: Konzerte und Diskussionen nach der zentralen Trauerfeier 
 
Das Rathaus erreichen nach dem Terrorakt vom 19. Februar viele Angebote für Konzerte, Podiumsdiskussionen und weitere Veranstaltungsformate, die dazu beitragen sollen den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft zu stärken und Rassismus entgegenzutreten. "Diese Zeichen der Solidarität finden wir großartig und ermuntern alle, die ähnliches vorhaben, das auch zu tun", unterstreicht Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Der OB bittet aber darum, solche Veranstaltungen auf die Zeit nach der zentralen Trauerfeier zu verschieben. Wann diese genau stattfindet, klärt die Stadt mit Bund und Land - möglicherweise findet diese im Verlauf der nächsten Woche statt.


+++25.02.2020, 10.55 Uhr+++
Runder Tisch der Religionen: Hanau muss eine offene,  tolerante, lebensbejahende, lernende Stadt bleiben
 
Mitglieder des Runden Tischs der Religionen in Hanau sind der Einladung von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck zu einer Sondersitzung gefolgt anlässlich des Terrorakts vom 19. Februar in Hanau. Dem 2013 gegründeten Gremium gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchen und religiösen Gemeinschaften an. Ziel ist die Förderung und Intensivierung des Dialogs zwischen den Religionen.
Der Runde Tisch der Religionen hat folgende gemeinsame Erklärung formuliert: "Wir trauern um die Toten des 19. Februar. Sie waren Hanauerinnen und Hanauer, Menschen aus Maintal, Erlensee und Dietzenbach.
Unsere Erschütterung über den rassistischen Terrorakt am 19. Februar 2020 hält an. Wir empfinden eine tiefe Scham angesichts des unfassbaren, entsetzlichen Verbrechens. Uns ist bewusst, dass das Leid der vom Terrorakt betroffenen Familien schier unermesslich ist.
Wir versichern den betroffenen Opfern und ihren Familien unsere Solidarität und Nächstenliebe. Wir beten für sie und für alle, die ihre Liebsten verloren haben und weiter in Angst leben.
Unsere gemeinsame Überzeugung ist, dass Hanau eine offene, tolerante, lebensbejahende, lernende Stadt ist und bleiben muss, in der allen Menschen mit dem nötigen Respekt begegnet wird. Das gilt seit der Aufnahme von Glaubensflüchtlingen Ende des 16. Jahrhunderts. Das ist Vermächtnis auch für die Zukunft.
Jetzt erst recht müssen sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen noch stärker dafür einsetzen, Vorurteile abzubauen und Brücken zu bilden. Die Mitglieder des Runden Tischs der Religionen werden sich mit Nachdruck für Vielfalt und Einheit in Hanau einsetzen und den gesellschaftlichen Dialog fördern."


+++24.02.2020, 16.55 Uhr+++
 Kabarettabend wird abgesagt
 
Aufgrund der aktuellen Situation wird der für Donnerstag (27. Februar) geplante Kabarettabend mit Helmut A. Binser auf den 29. April verschoben.
Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.


+++ 24.02.2020, 8.30 Uhr +++
Auch heute ist das Bürger-Telefon der Stadt Hanau geschaltet. Unter 06181-277570 werden Fragen zur aktuellen Lage beantwortet. Dorthin können sich auch Opfer, Angehörige und Augenzeugen wenden, die Hilfe benötigen. Zudem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse für Fragen und Hilfsangebote: zusammen@hanau.de.


+++ 23.02.2020, 17:15 Uhr +++
Eindrucksvolle Zeichen der Solidarität und Anteilnahme
 
„Fast 20.000 Menschen haben in den letzten Tagen allein in Hanau bei Trauermärschen, Kundgebungen und Mahnwachen ein Zeichen des Zusammenhalts gezeigt“, zieht Oberbürgermeister Claus Kaminsky Bilanz aus dem vergangenen Wochenende. „Die Stadtgesellschaft hat eindrucksvoll ihre Solidarität und Anteilnahme dokumentiert", so der OB weiter. Alle Zusammenkünfte seien dem tragischen Anlass angemessen friedlich verlaufen. Kaminsky widerspricht in diesem Zusammenhang explizit der Bewertung des Attentats als fremdenfeindlichen Akt. „Die Opfer waren keine Fremden. Sie waren Teil unserer Stadtgesellschaft.“ Kaminsky, der in den letzten Tagen jede Möglichkeit genutzt hat, um Angehörige der Opfer zu besuchen, verspricht, dass es eine zentrale Trauerfeier der Stadt für die Opfer des Attentats geben wird. Diese werde derzeit in Abstimmung mit den Angehörigen sowie den Bundes- und Landesbehörden vorbereitet. Nach wie vor gelte die Prämisse, dass die Bedürfnisse und Nöte der Angehörigen der Ermordeten und der Verletzten Priorität für städtisches Handel habe.
In diesem Zusammenhang weist der OB darauf hin, dass die städtischen Opferbeauftragten Dr. Maria Haas-Weber und Dr. Silke Hoffmann-Bär auch als Ansprechpartnerinnen für all jene zur Verfügung stehen, die beispielsweise als Augenzeugen der Geschehnisse besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Die Kontaktaufnahme ist weiterhin über das Bürgertelefon unter der Rufnummer 06181-277570 oder per Email unter zusammen@hanau.de möglich. Hinweise zum Tathergang sollten dem Landes- und Bundeskriminalamt zugehen, die diese zentral unter anderem auf dem eigens dafür eingerichteten Portal, das unter www.bka-hinweisportal.de sammeln. Die telefonische Kontaktaufnahme ist unter der 0800-0130110 möglich.


+++ 23.02.2020, 13:30 Uhr +++
"Vorsicht im Umgang mit Informationen im Netz"
OB Kaminsky fordert zu kritischem Hinterfragen der Inhalte auf
 
Besonnenheit und Vorsicht im Umgang mit den derzeit sich im Internet verbreitenden Informationen rund um den Anschlag in Hanau fordert Oberbürgermeister Claus Kaminsky und mahnt, die jeweiligen Quellen der Spekulationen kritisch zu hinterfragen. Aus Sicht des Hessischen Landeskriminalamts gebe es derzeit „keinen Grund, im Zusammenhang mit dem Attentat von einer akuten weiteren Gefahr auszugehen“. Allen Hinweisen zum Tathergang gingen Landes- und Bundeskriminalamt unter Leitung des Generalbundesanwalts akribisch nach. Zentral gesammelt werden diese Hinweise sowie Fotos oder Videos unter anderem auf dem eigens dafür eingerichteten Portal, das unter www.bka-hinweisportal.de erreichbar ist. Die telefonische Kontaktaufnahme ist unter der 0800-0130110 möglich.
Zu den höchst fragwürdigen Spekulationen zählt Kaminsky beispielsweise die per Video verbreitete Verschwörungstheorien. Darüber hinaus kritisiert er Falschinformationen auf der Basis purer Vermutungen und aus dem Zusammenhang gerissene Sprach-, Text- oder Videonachrichten.
Als ein Beispiel dafür nennt er ein Video in den sozialen Netzwerken, das von einem angeblichen Naziaufmarsch in Wolfgang wenige Stunden nach der Mahnwache am Donnerstag Abend berichtete. Sofort wurde im Netz zu Gegendemonstrationen aufgerufen. Tatsächlich aber zeigte das Video einen Zug antifaschistischer Demonstranten in der Leipziger Straße, der unter polizeilicher Begleitung stand. Darüber hinaus kursieren im Internet eine Vielzahl an Sprachnachrichten von vermeintlichen Augenzeugen, in denen aber definitiv falsche Informationen zum Tathergang gemacht werden.
Eine ganz persönliche Wahrnehmung, wie die Wahrheit verdreht werden kann, hat der OB nach eigenen Worten auch schon am eigenen Leibe erfahren, nachdem er in der Tatnacht von der BILD live per Telefon interviewt wurde. In einem Video wird verbreitet, dass die Zeitung dem OB in einem Skript vorgeschrieben habe, was er sagen dürfe. „Das ist natürlich völliger Quatsch. Als ich angerufen wurde, habe ich spontan geantwortet. Dafür gab es weder eigene noch fremde Notizen geschweige denn einen vorgeschriebenen Text.“


+++ 23.02.2020, 12.15 Uhr +++
Für Hinweise, Videos und Fotos zum Tathergang hat das ermittelnde Bundeskriminalamt (BKA) ein Hinweis-Portal eingerichtet: www.bka-hinweisportal.de. Telefonisch werden Hinweise unter der kostenfreien Rufnummer 0800-0130110 entgegengenommen.


+++ 23.02.2020, 11:45 Uhr +++
Für den heutigen Sonntag ist ein weiterer Trauermarsch angemeldet. Dieser führt ab 14 Uhr vom Kurt-Schumacher-Platz in Richtung Marktplatz. In diesem Zusammenhang ist auf der Strecke mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen – so werden ab 13 Uhr in der Karlsbader Straße und ab 13.30 Uhr auf der Philippsruhe Straße keine Busse mehr verkehren.


+++ 23.02.2020, 11:00 Uhr +++
Um den Menschen auch heute die Gelegenheit zu geben, sich im Kondolenzbuch einzutragen, ist der Stadtladen im Rathaus bis zum Ende der Kundgebung auf dem Marktplatz geöffnet.


+++22.02.2020, 17.45 Uhr+++
Das Bürgertelefon der Stadt Hanau ist am Sonntag von 10 Uhr an unter 06181-277570 zu erreichen.


+++22.02.2020, 16 Uhr +++
Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) hat gerade folgende Pressemitteilung zu den Spekulationen rund um den Tathergang, insbesondere in Social-Media-Kanälen, veröffentlicht: „Dem HLKA fallen vermehrt Spekulationen über den Tathergang des Anschlags in Hanau aus verschiedenen Quellen auf. Aus Sicht der hessischen Polizei gibt es zur Zeit keinen Grund in diesem Zusammenhang von einer akuten weiteren Gefahr auszugehen. Allen Hinweisen zum Tathergang wird im Rahmen der gemeinsamen Ermittlungen von HLKA und BKA unter Leitung des GBA akribisch nachgegangen. Das HLKA bittet, jegliche Spekulationen durch ungesicherte Quellen kritisch zu prüfen und diese auf keinen Fall ungefiltert weiter zu verbreiten.“


+++22.02.2020, 14:45 Uhr +++
Der Busverkehr der Hanauer Straßenbahn ist wegen der Kundgebungen/Demonstrationen derzeit stark eingeschränkt.


+++ 22.02.2020, 11:30 Uhr +++
Aufgrund des großen Andrangs wird die Öffnung des Stadtladens heute bis 18 Uhr verlängert – dort liegt das Kondolenzbuch aus. Morgen ist der Stadtladen zudem ab 11 Uhr geöffnet.


+++ 22.02.2020, 10:30 Uhr +++
Für heute sind zwei Kundgebungen/Demonstrationen angemeldet. Um 14 Uhr findet eine Kundgebung des DGB auf dem Freiheitsplatz mit anschließendem Zug durch die Innenstadt statt (entgegen der ursprünglichen führt er nicht in Richtung Kesselstadt). Hierbei ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, auch der Busverkehr wird in dieser Zeit eingeschränkt sein. Für 16 Uhr ist zudem eine Kundgebung auf dem Marktplatz angemeldet.


+++ 22.02.2020, 10:00 Uhr +++
Nochmaliger Hinweis: Der Faschingsumzug in Hanau ist abgesagt worden. Gleiches gilt für die Umzüge in den Stadtteilen. Der Hanauer Wochenmarkt findet aber wie gewohnt statt – noch bis 14 Uhr auf dem Marktplatz.


+++ 22.02.2020, 9:30 Uhr +++
Das Kondolenzbuch liegt im Stadtladen im Rathaus aus – der Stadtladen ist heute bis 12 Uhr geöffnet. Hier können SIe sich das digitale Kondolenzbuch ansehen. Dort finden Sie Kondolenzen, die die Stadt erreicht haben. Ihre Kondolenz können Sie auch an zusammen@hanau.de senden. Diese werden dem Kondolenzbuch beigelegt.


+++ 22.02.2020, 9:10 Uhr +++
Das Bürgertelefon der Stadt Hanau heute bis 18 Uhr unter 06181-277570 zu erreichen. Bitte beachten Sie, dass die übrigen Rufnummern der Stadt Hanau, beginnend mit 295, derzeit aufgrund einer technischen Störung nicht zu erreichen sind. Die Stadtwache erreichen Sie momentan unter 06181-4289489.


+++ 21.02.2020, 19:30 Uhr +++ 
Die Stadtverwaltung ist voraussichtlich bis Samstag Mittag, aufgrund eines Ausfalls der Telefonanlage, nicht erreichbar.
Dies betrifft alle  Rufnummern beginnend mit der 295-. Davon ist auch die Einsatz Zentrale der Stadtpolizei betroffen.
In dringenden Notfällen wenden Sie sich bitte an die Polizei unter der 110.  Das Bürgertelefon ist von dem Ausfall nicht betroffen
und ist von 09:00-18:00 unter der Rufnummer: 06181-277570 erreichbar.


+++ 21.02.2020, 17.30 Uhr +++
Hanaus Oberbürgermeister benennt Opferbeauftragte
Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Hanauer Ärztevereins, und Dr. Silke Hoffmann-Bär, Leiterin der Stabsstelle Gesundheit der Stadt Hanau, sind heute von Oberbürgermeister Claus Kaminsky als Opferbeauftragte der Stadt Hanau vorgestellt worden. "Die Sorgen und Nöte der Angehörigen der Ermordeten und Verletzten haben Priorität für uns. Wir wollen sicher gehen, dass wir immer nach den wirklichen Bedürfnissen der Angehörigen handeln. Die Opferbeauftragten der Stadt Hanau sind wichtige Ansprechpartner für die Familien", sagt der Oberbürgermeister.
Maßgeblich unterstützt werden die beiden Ärztinnen von Robert Erkan, der die Funktion des Leiters Koordinierungsstelle Angehörige übernommen hat. Der zertifizierte Mediator und Hanauer Stadtverordnete ist auch Mitglied des Ausländerbeirats der Stadt Hanau. Er wird gemeinsam mit den zwölf weiteren Beiratsmitglieder eine koordinative und vermittelnde Funktion in Richtung der Familien übernehmen.
Den Kontakt zu Haas-Weber und Hoffmann-Bär sowie Erkan vermittelt das Bürgertelefon, das unter der Telefonnummer 06181/277570 erreichbar ist. Aufgrund vieler Nachfragen hat die Stadt Hanau ein Spendenkonto eingerichtet. Die IBAN lautet: DE 74 50 65 00 23 00 00 13 64 65 (Spendenkonto Opfer 19.2.2020) - Empfänger: Stadt Hanau.


+++ 21.02.2020, 16.45 Uhr +++
Die Kinderburg West sowie das Kinderhaus West sind ab Montag (24. Februar) wieder normal geöffnet.


+++ 21.02.2020, 15:15 Uhr +++
Die Stadt Hanau hat ein Spendenkonto für die Betroffenen eingerichtet, Empfänger: Stadt Hanau, Stichwort „Opfer 19.02.2020“: IBAN: DE 74 5065 0023 0000 1364 65.


+++ 21.02.2020, 15 Uhr +++
Die Stadt Hanau hat ab sofort ein Bürgertelefon geschaltet: 06181-277570. Es ist am 21.2. bis 18 Uhr und am 22.2. von 9 bis 18 Uhr besetzt. Dort werden Fragen gesammelt und beantwortet. Zudem hat die Stadt eine zentrale E-Mail-Adresse für Fragen und Hilfsangebote eingerichtet: zusammen@hanau.de.


+++ 20.02.2020, 19 Uhr +++
Am Donnerstag fand um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Hanau eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der schrecklichen Bluttat statt.


+++ 20.02.2020, 18 Uhr +++
Wegen der noch laufenden Ermittlungsarbeiten der Polizei im Stadtteil Kesselstadt bleiben die Heinrich-Heine-Schule und die Kinderburg West sowie das Kinderhaus West auch am Freitag, den 21.02, geschlossen. Ein Notdienst für Eltern und Kinder wurde in der Kita Dresdner Straße (Nr. 22) in unmittelbarer Nähe eingerichtet. Andere Schulen oder Kitas sind nicht betroffen.


+++ 20.02.2020, 12 Uhr +++
Der Faschingsumzug in der Innenstadt, am Samstag 22.02., ist abgesagt. Auch der Faschingsmarkt auf dem Freiheitsplatz fällt aus.


+++ 20.02.2020, 12 Uhr +++
Zum digitalen Kondolenz Buch - Zudem liegt im Rathaus ebenfalls ein Kondolenz Buch aus. Hier können alle Bürger und Bürgerinnen ihre Anteilnahme bekunden. Hierzu hat der Stadtladen am Marktplatz seine Öffnungzeiten verlängert: Freitag, 21.02., bis 17.00 Uhr und Samstag, 22.02., von 8:30 – 12:00 Uhr.